TONSPUR für einen öffentlichen raum
Klangarbeiten im MuseumsQuartier Wien
Ein Projekt von Georg Weckwerth und Peter Szely


TONSPUR 70
Julius Deutschbauer [A]
Schimpfpassage, 2016*
8-Kanal Klangarbeit, 7-teilige Bildstrecke plus Plakat
Dauer endlos
Schimpfworte und Schimpftiraden von Issa Alsaadi/Nour Shantout (SYR),
Johnny Bliss/Julie Ryan (USA), Yuri Correa/Taraka Rojas (ESP),
Maja Degirmendzic (CRO), FALKNER (AUT), Dorothea Schulz (GER),
Carol Tachdjian (FRA), Els Van Peborgh/Jan Verpooten (BEL),
Julia Zborowska (POL) Idee und Konzept: Julius Deutschbauer
Klangkomposition: SZELY
Produktion TONSPUR Kunstverein Wien für die Reihe
TONSPUR für einen öffentlichen raum
Dank an Sabine Groschup, David Jagerhofer, Galerie Thaddaeus Ropac,
Arno Rußegger
*anlässlich der UEFA EURO 2016 TM





10.06.16–10.07.16
Q21 (im MuseumsQuartier Wien)
TONSPUR_passage [zwischen MQ Hof 7 + 8]
Täglich 10–20h
Eröffnung: Do 09.06.2016, 17hh
Einleitende Worte:
Georg Weckwerth [Künstlerischer Leiter TONSPUR Kunstverein Wien]
Dr. Arno Rußegger [Literatur- und Filmwissenschaftler] – lesen







SCHIMPFPASSAGE
Das Material dieser Tonspur besteht aus nichts anderem als Schimpfworten in neun Sprachen: gesammelt, erfunden, ausgedacht und auf Band gebracht durch dreizehn MuttersprachlerInnen. Die Schimpfwortsammlungen plärren in der Zeit der Fußball-Europameisterschaft auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Flämisch, Französisch, Kroatisch, Österreichisch, Polnisch und Spanisch aus acht Lautsprechern.

„Die Anfeuerungsrufe und die Schimpfchöre auf den Fußballplätzen anhören“, empfiehlt Peter Handke. In: „Publikumsbeschimpfung und andere Sprechstücke“. Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 1966.

„Es wird geschimpft, weil damit der Witz ermöglicht wird.“
Sigmund Freud
In: „Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten“. Franz Deuticke, Leipzig/Wien 1905.


BIOGRAPHIE
Julius Deutschbauer, geboren 1961 in Klagenfurt, Österreich, lebt und arbeitet in Wien.
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Bundeskanzleramt Kunst


TONSPUR 70 PASSAGENGALERIE
Gestaltet von Julius Deutschbauer –